Blogreihe „Heilkräfte der Natur“ Teil 4: Ananas – die Königin der Früchte

January 31, 2018

 

Der fruchtig-erfrischende Geschmack der Ananas ist nicht der einzige Grund, weshalb wir dieser tropischen Frucht unsere Aufmerksamkeit schenken sollten. Die Ananas ist eine wahre Vitaminbombe und liefert zudem in ihrer natürlichen Form eine unglaubliche Menge an Mineralstoffen und wertvollen Enzymen. Die Indianer schätzen die gesundheitsfördernde Wirkung der zahlreichen Inhaltsstoffe der Ananas seit hunderten von Jahren und gaben ihr den Namen „Geschenk der Götter“. Christoph Columbus entdeckte die Frucht 1493 auf der Antilleninsel Guadeloupe und brachte sie mit nach Europa. Auch die damaligen Seefahrer schätzten die tropische Frucht dank ihrer Haltbarkeit sehr. Ein grosses Problem war während der langen Seefahrten der Mangel an Vitamin C, was häufig zu Skorbut und zum Tod führte. Da die Ananas bis zu 20 Tage nach der Ernte essbar ist, war sie für Seefahrer ein Segen. Heute gibt es weltweit 80 bis 100 verschiedene Sorten und das Wirkungsspektrum dieser Heilfrucht ist einfach unfassbar.

 

Vitaminbombe

 

Die Ananas enthält sämtliche Vitamine, was zu einer Stärkung des Immunsystems führt und vor freien Radikalen schützt. Insbesondere die Vitamine A, C und E sind dabei wichtige Radikalfänger, sogenannte Antioxidantien.

 

Was sind eigentlich freie Radikale?

 

Aus chemischer Sicht sind freie Radikale Teile von sauerstoffhaltigen Molekülen, welche durch unterschiedliche Ursachen aufgespalten wurden und im Körper für oxidativen Stress sorgen. Ursachen dafür sind einerseits eine Überlastung der Mitochondrien, also der Kraftwerke unserer Zellen, sowie physikalische oder chemische Einflüsse wie beispielsweise UV-Strahlung, Medikamente, Alkohol, Zigaretten, Stress, Pestizide, Herbizide und Chemikalien in der Luft. Da sich bei freien Radikalen durch die Zerstörung des Moleküls ein Atom mit einem ungepaarten Elektron an der Bruchstelle befindet, sorgen die freien Radikale für viel Unheil in unserem Körper. Der Grund dafür liegt darin, dass die gespaltenen Moleküle nicht gerne gespalten sind und sich somit die fehlenden Teile aus ganzen Molekülen herausreissen. Das fehlende Elektron wird dabei beispielsweise aus der Zellmembran, aus Proteinen oder sogar aus der DNA gerissen. Dieser Elektronenraub wird als Oxidation bezeichnet und sorgt wiederum für neue freie Radikale, da nun das beschädigte Molekül ebenfalls wie ein freies Radikal agiert und andere Moleküle angreift. Ein wahrer Teufelskreis mit einer scheinbar nicht endenden Kettenreaktion. Nun könnte man meinen das sei ja nicht so schlimm, da die Moleküle am Ende dieses Prozesses ja wieder ganz seien. Dem ist aber leider nicht so. Durch die molekularen Veränderungen kann die DNA geschädigt werden, wodurch die Zellteilung nicht mehr reibungslos verlaufen kann, was sowohl zu degenerativen Erkrankungen, wie auch zu Krebs führen kann. Da dies ein sehr komplexes Thema ist, werde ich auf das Thema Krebs in einem separaten Blog eingehen. Wichtig ist hier für den Laien nur folgendes zu verstehen: die Kettenreaktion kann beendet werden. Freie Radikale wüten so lange im Körper, bis sie gestoppt werden und genau hierfür sind Antioxidantien zuständig (Antioxidantien weil sie die Oxidation stoppen). Sie sind in der Lage freie Radikale zu binden und somit unschädlich zu machen. Dies sorgt nicht nur vorbeugend für Krebs, Alzheimer, Demenz und viele weitere Krankheiten, sondern auch für eine junge und gesunde Haut. Je weniger freie Radikale in unserem Körper sind, desto weniger werden die Zellen der Haut beschädigt und desto weniger schnell altern wir. Freie Radikale sind der Hauptgrund, weshalb wir altern. Und nun ist auch verständlich, weshalb Alkohol, Zigaretten, Umweltgifte, Medikamente, ungesundes Essen und Stress nicht nur jegliche Krankheiten fördern, sondern auch für Falten und eine schlaffe Haut verantwortlich sind. Als kleines oder auch grosses Beispiel: ein einziger Zug einer Zigarette bewirkt eine Produktion von 1‘000‘000‘000‘000‘000 (1000 Billionen) freien Radikalen!

Wenn nun jemand denkt er müsse sich nicht schützen, da er weder Alkohol trinkt, noch Zigaretten raucht und kaum gestresst ist, muss ich ihn leider enttäuschen, denn freie Radikale entstehen auch als Abfallprodukt bei der Atmung. Die Verwertung von Sauerstoff führt unweigerlich zur Produktion freier Radikaler, weshalb wir immer auf Antioxidantien angewiesen sind. Der Spruch „Sport ist Mord“ ist also gar nicht so verkehrt, wenn man sich nicht mit genügend Antioxidantien schützt. Denn beim Sport wird mehr Sauerstoff verbraucht und somit auch mehr freie Radikal freigesetzt. Für einen Sportler ist daher eine erhöhte Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen notwendig, um langfristig gesund zu bleiben und von der sportlichen Aktivität zu profitieren. Dies erklärt auch, das oftmals ungesunde Aussehen von Bodybuildern (mal abgesehen von der Auswirkung von weiteren Hilfsmitteln), welche sich ausschliesslich von Reis und Hühnchen ernähren und sich über die positiven und starken Auswirkungen von Vitaminen und Mineralstoffen, sowie sekundären Pflanzenstoffen nicht bewusst sind – wahrscheinlich weil diese einfach zu klein sind. :)

 

Wo finde ich denn nun Antioxidantien?

 

Bestimmt nicht in Fast Food, Fertiggerichten oder Süssigkeiten und auch nicht in Weissbrot. Antioxidantien sind insbesondere in naturbelassenen, unverarbeiteten Lebensmitteln wie Gemüse, Früchten, Wurzeln, Samen, Sprossen, Nüssen und in naturbelassenen Ölen enthalten, welche weder zu lange gelagert, noch zu weit transportiert oder zu stark erhitzt wurden. Die meisten Antioxidantien werden beim Erhitzen abgetötet.

 

Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören:

 

  • Vitamin C

  • Vitamin E

  • OPC

  • Zink

  • Eisen

  • Selen

  • Glutathion

  • Flavonoide

  • Carotinoide

  • Sulforaphan (in Kreuzblütengewächsen wie z.B. Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi usw. enthalten)

  • Allicin (im Knoblauch enthalten – siehe auch meinen Blog über Knoblauch >> hier klicken)

  • u.w.

 

Eine vollwertige Ernährung ist auch daher sinnvoll, weil diese Antioxidantien nicht nur isoliert, sondern auch interaktiv zusammenwirken. So liefert beispielsweise Vitamin E den freien Radikalen ein Elektron, um diese unschädlich zu machen. Dies führt jedoch dazu, dass auch das Vitamin E kurzfristig zu einem freien Radikalen wird, da ihm nun ein Elektron fehlt. Hier schafft unter anderem das Vitamin C Abhilfe, indem es sein Elektron „spendet“, damit Vitamin C nun nicht selbst zu einem freien Radikalen wird, kommt das schwefelhaltige Tripeptid Glutathion ins Spiel. Dieses „recyclet“ das Vitamin C, damit es wieder als Radikalfänger eingesetzt werden kann. Glutathion ist dabei eines der stärksten Antioxidantien und kann vom Körper in der Leber selbst hergestellt werden, sofern die dafür notwendigen Baustoffe vorhanden sind. Diese Baustoffe sind Schwefel, sowie die Aminosäuren L-Glutaminsäure, L-Cystei und Glycin. Daher sollte auf eine genügende Zufuhr von Schwefel (z.B. enthalten in MSM), sowie von Eiweiss geachtet werden. Genügend bedeutet hier aber nicht, dass man es gleich übertreiben sollte, denn die Verstoffwechselung von Eiweiss führt ihrerseits zu einer Säurebildung. Zu viel Eiweiss bedeutet daher eine Übersäuerung, was genauso schädlich ist, wie zu viele freie Radikale. Wie Du siehst hängt alles mit allem zusammen, was die Sache sehr komplex macht. Gerne werde ich in weiteren Blogs darauf eingehen, welche Eiweisslieferanten aus meiner Sicht geeignet sind und weshalb ich vom Verzehr von Fleisch und Milchprodukten abrate.

 

Kommen wir nun wieder zur Ananas, denn sie hat noch viel mehr zu bieten.

 

Entsäuerung & Entschlackung des Körpers

 

Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung – überall wird mit diesen Worten umhergeworfen, um Produkte zu verkaufen. Aber die Wenigsten erklären, was dies genau bedeutet. Wahrscheinlich weil viele die Zusammenhänge selbst nicht richtig erkennen und sich solche Begriffe marketingtechnisch einfach gut anhören. Das Wissen über die Folgen einer Übersäuerung, die dadurch verursachte Blockaden der biochemischen Prozesse im Körper und die Notwendigkeit einer Entsäuerung bleibt vielen jedoch verwehrt. Ohne zu weit auszuholen, möchte ich daher auf eine einfache und verständliche Art erläutern, was mit Übersäuerung genau gemeint ist. Unser Blut, welches für den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff verantwortlich ist, hat einen bestimmten PH-Wert. Dieser Wert zeigt an wie das Milieu im Blut ist. Die PH-Skala reicht von 1 – 14, wobei 7 neutral ist. Ein PH-Wert unter 7 bedeutet sauer und ein PH-Wert über 7 bedeutet basisch. Damit die biochemischen Reaktionen im Körper reibungslos stattfinden können bedarf es eines leicht basischen/alkalischen Blutes von 7.35 – 7.45. Wenn dieser Wert gegeben ist, kann alles wie vorgesehen stattfinden, sofern die dazu notwendigen Ressourcen wie beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und gesunde Fette vorhanden sind. Die Proteine und Fette sind die Bausteine unseres Körpers. Damit diese jedoch an den richtigen Stellen verbaut werden, bedarf es an Mitarbeitern, welche diese Arbeit verrichten. Nachdem Enzyme die Nahrungsbestandteile in ihre kleinsten Teile zerlegt haben, können diese weiterverarbeitet werden. Die Mitarbeiter für diese Weiterverarbeitung sind dabei die Vitamine, Mineralstoffe, sekundären Pflanzenstoffe, sowie Hormone. Herrscht auf der „Baustelle“ ein angenehmes Klima (also ein PH-Wert von ca. 7.4), können die Mitarbeiter ungestört ihre Arbeit verrichten. Ist jedoch das Blut übersäuert (weist einen PH-Wert von unter 6.36 auf), herrscht Panik und die Prozesse werden unterbrochen oder gestört. Neuere medizinische Studien beweisen, dass eine Übersäuerung die Ursache von 60 bis 70% aller Zivilisationskrankheiten ist. In den entwickelten Ländern sind 98% aller Menschen übersäuert. Man kann sich dies wie ein Feuer auf einer Baustelle vorstellen. Bricht ein Feuer aus, werden die Bauarbeiter ihre Arbeit bestimmt nicht weiterführen und zudem entsteht ein grosser Schaden am Baumaterial. Das Gleiche geschieht, wenn unser Säure-Basen-Haushalt gestört wird. Eine Übersäuerung kann vielerlei Ursachen haben: Stress, ungesunde Ernährung, Zigaretten, Umweltgifte, zu viel Eiweiss in der Ernährung, Sport, ein Ungleichgewicht des Mineralstoffhaushalts usw. Sind im Körper zu viele Säuren enthalten, müssen diese neutralisiert werden, damit sie keinen bleibenden Schaden hinterlassen, indem sie z.B. unsere Organe und Zellen verätzen würden. Dazu benötigt der Körper u.a. die basischen Mineralstoffe Magnesium und Kalzium. Sind diese in unserer Ernährung nicht genügend vorhanden, bedient sich der Körper aus dieser Notsituation heraus aus den körpereigenen Speichern für Kalzium – Knochen und Zähne. Dies führt langfristig zu brüchigen Knochen, Osteoporose und schlechten Zähnen. Bei einer überschaubaren Menge an Säuren und genügend basischen Mineralstoffen, ist der Körper in der Lage diese Säuren zu neutralisieren. Neutralisierte Säuren werden Salze genannt und können danach von Lunge, Nieren, Darm und Haut ausgeschieden werden. Ist der Säuregehalt jedoch zu hoch, sind diese Ausscheidungsorgane überfordert und die Salz müssen im Körper zwischengelagert werden. Diese gespeicherten/abgelagerten Salze nennt man Schlacken. Schlacken führen nicht nur zu Müdigkeit und Unwohlsein, sondern fördern auch viele Krankheiten, wenn sie zu lange im Körper bleiben. Auch Nierensteine und Gicht können die Folgen sein. Beispielsweise entsteht bei der Verstoffwechselung von Fleisch Harnsäure. Bei der Neutralisierung dieser Harnsäure entstehen Harnsteinkristalle, welche sich in den Gelenken ablagern und zu Rheuma und Gicht führen können. Auch der übermässige Verzehr von Getreide führt zur Übersäuerung. Dieses enthält viel Phosphor und wenn die Phosphorsäure neutralisiert wird, entstehen weisse Kristalle, welche sich als Nierensteine in den Nieren ablagern. Ein übersäuerter Körper ist jedoch nicht nur aufgrund der Schlacken anfällig für Krankheitserreger. Bakterien, Pilze, Viren und Krebszellen lieben ein saures Milieu und können sich darin ungestört vermehren, da das Immunsystem durch die Übersäuerung stark beeinträchtigt ist. Daher ist es elementar wichtig, dass der Körper entsäuert und von Schlacken befreit wird. Auch zu diesem Thema werde ich einen separaten Blog verfassen. Durch den hohen Gehalt an basischen Mineralstoffen wirkt die Ananas stark basisch und entsäuert somit den Körper. Die in der exotischen Frucht enthaltenen Fruchtsäuren sind zudem in der Lage Schlacken zu lösen und abzubauen. Weiter unten in diesem Blog findest Du eine Übersicht über die wichtigsten Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, sowie weiteren Bestandteilen der Ananas. Es würde den Rahmen dieses Blogbeitrages sprengen, auf die Auswirkung und den gesundheitlichen Nutzen der einzelnen Vitalstoffe einzugehen. Auf ein einzigartiges Enzym namens Bromelain möchte ich jedoch noch kurz eingehen. Bei dem verdauungsfördernden, eiweissspaltenden Enzym namens Bromelain handelt es sich eigentlich nicht um ein einzelnes Enzym, sondern um ein Enzymgemisch aus verschiedenen Enzymen. Diese Enzyme haben neben ihren eiweissspaltenden Eigenschaften auch eine stark entzündungshemmende und abschwellende Wirkung.

 

Beseitigung von Schwellungen

 

Die Hauptursache einer Schwellung ist das durch eine Verletzung des Gewebes verursachte erhöhte Aufkommen von Eiweissbestandteilen, welche zusammen mit körpereigener Flüssigkeit aus den verletzten Lymph- und Blutgefässen in das geschädigte Gewebe eintreten. Eine Schwellung ist immer kontraproduktiv für die Heilung der Verletzung. Hier schafft Bromelain Abhilfe, da es in der Lage ist die Eiweissbausteine aufzuspalten und zusammen mit der überflüssigen Flüssigkeit abzutransportieren und somit die Schwellung zu beseitigen.

 

Vorbeugung von Arteriosklerose und Beseitigung von Abfall- und Schlackenstoffen

 

Auch zur Behandlung und Vorbeugung von Arteriosklerose, also einer Ablagerung von Plaque an den Gefässwänden, welche den Blutfluss stören und zu Bluthochdruck und im schlimmsten Fall zu einem Herz- oder Hirninfarkt führen, ist Bromelain bestens geeignet. Der Alternativmediziner Dr. Nieper, der eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist, vergleichte Bromelain mit einem Rohrreiniger und bestätigte, dass durch eine intensive Langzeittherapie mit Bromelain die Koronargefässe von innen durchgeputzt werden. Dabei wird nicht nur Plaque abtransportiert, sondern auch Schlackenstoffe und Abfallstoffe gebunden und entsorgt.

 

Krebstherapie & Stärkung des Immunsystems

 

Auch zur Vorbeugung und Therapie von Krebs kann dieses wirkungsvolle Enzym eingesetzt werden. Nicht nur dank seiner entzündungshemmenden und Immunzellen aktivierenden Wirkung, sondern durch seine Fähigkeit Eiweissbausteine aufzuspalten. Um sich von den Immunzellen zu schützen, bilden Krebszellen auf ihrer Oberfläche eine Schutzschicht aus Proteinen, diese Eiweissbausteine machen es dem Immunsystem schwierig einen Krebs zu identifizieren. Da das Enzym Bromelain Eiweisse aufspaltet, werden die Krebszellen wieder freigelegt und können erkannt und bekämpft werden.

 

Zudem hat das Enzym positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit, da es lebende Darmparasiten wie beispielsweise Würmer angreift. Wie in den vorigen Blogs bereits erläutert, hat der Darm enormen Einfluss auf unser Immunsystem. Ein gesunder Darm ist somit die Voraussetzung für eine Vorbeugung und Bekämpfung jeglicher Krankheiten. Zusammen mit den in der Ananas enthaltenen Vitaminen ist Bromelain somit unglaublich wertvoll für die Stärkung des Immunsystems. Es reinigt nicht nur die Darmzotten, sondern stimuliert auch die Produktion von Leukozyten (weissen Blutkörperchen) und Zytokinen und unterstützt das Immunsystem mit seiner antiviralen, antibakteriellen und antimykotischen Wirkung im Kampf gegen ungebetene Gäste.

 

Als wäre dies nicht genug wirken weitere enthaltene Stoffe wie beispielsweise Vanillin, Serotonin und dessen Grundbaustein Tryptophan als regelrechte Stimmungsaufheller und entfalten im Körper eine anregende, aphrodisierende und euphorisierende Wirkung.

Wie Du sehen kannst gibt es jeden Grund dazu die Ananas in deinen Speiseplan zu integrieren. Wichtig ist aber, dass diese nicht weiterverarbeitet oder konserviert wurde. Von den oben erwähnten Vorteilen profitiert man nur beim Verzehr einer frischen Ananas, nicht jedoch bei der stark konservierten Ananas aus der Dose. Natürlich verliert die Ananas durch den Transport und die Lagerung ebenfalls an Qualität und ist nicht gleich hochwertig wie diejenigen, welche direkt nach der Ernte verzehrt werden, jedoch liefert sie trotzdem noch Mikronährstoffe und Enzyme, von welchen der Körper profitieren kann.

 

Untenstehend findest Du wieder eine Liste, welche die Wirkung, die Einsatzgebiete, sowie die Inhaltsstoffe und Anwendung zusammenfasst.

 

Übersicht Wirkung:

 

  • Immunsystem stärkend

  • Antioxidativ

  • Entsäuernd

  • Entgiftend

  • Entschlackend

  • Entwässernd

  • Entzündungshemmend

  • Abschwellend

  • Infektionshemmend

  • Krebshemmend

  • Antibakteriell

  • Antiviral

  • Antimykotisch

  • Antihelminthisch (gegen Wurmbefall)

  • Antikarzogen (wirkt der Krebsentstehung entgegen)

  • Vitalisierend/verjüngend

  • Reguliert den Blutdruck/schützt das Herz

  • Hält das Blut dünnflüssig

  • Löst Plaque an den Gefässinnenwänden

  • Stärkt die Darmflora

  • Verdauungsfördernd

  • Galletreibend

 

Übersicht Einsatzgebiete:

 

  • Übersäuerung

  • Schlacken

  • Entzündungen (z.B. Nebenhohlenentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Eierstockentzündung, Magenschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung, usw.)

  • Arthritis

  • Gicht

  • Rheuma

  • Arthrose

  • Verbrennungen

  • Schwellungen/Ödeme

  • Arteriosklerose

  • Bluthochdruck

  • Herzkreislauferkrankungen

  • Thrombose

  • Venenerkrankungen (z.B. Krampfadern)

  • Darmparasiten (z.B. Würmer)

  • Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Verstopfung, Sodbrennen, Magenschmerzen)

  • Pilze/Mykosen (z.B. Candida albicans, Fusspilz)

  • Krebs

  • Asthma

  • Grippe

  • Skorbut

  • Alterserscheinungen

  • Demenz

  • Schlafstörungen

  • Ekzeme

  • Akne

  • Schuppenflechten (Psoriasis)                       

  • Nierensteine

  • Blasenbeschwerden

  • Menstruationsbeschwerden

  • Sexuelle Störungen/Impotenz

  • Depressionen

 

Übersicht Inhaltsstoffe:

 

  • Sämtliche Vitamine (Vitamine A, B-Komplex, C, D, E, K)

  • 16 Mineralstoffe (u.a. Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium, Eisen, Phosphor, Zink, Jod usw.)

  • Enzyme und Coenzyme (z.B. Bromelain)

  • Fruchtsäuren (z.B. Zitronensäure, Glucuronsäure, Ferulasäure, Pantothensäure, Salicylsäure u.w.)

 

Übersicht Anwendung:

 

  • Als Nachtisch nach einer eiweisshaltigen Speise einpaar Stück essen oder ein Glas frischen Ananassaft trinken oder zwischendurch (Achtung: nicht zu oft, da dies zu einer Insulinausschüttung kommt)

  • Frischen Ananassaft äusserlich auf Altersflecken auftragen (hellt Flecken auf)

  • bei trockener Haut oder Falten das Fruchtfleisch der Ananas als Gesichtsmaske 20 Minuten einwirken lassen (lässt die Haut jung und frisch aussehen, indem abgestorbene Hautzellen aufgelöst werden)

 

Wichtig: bei empfindlichem Magen oder Leberkrankheiten darauf achten, dass die Ananas sehr reif und süss ist, da ansonsten zu viele Fruchtsäuren enthalten sein könnten

 

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Siehe auch: 
 

>> Heilkräfte der Natur – eine Blogreihe über die faszinierenden Kräfte der Natur >> jetzt lesen

>> Heilkräfte der Natur – Teil 1: Schönheit und Vitalität durch Olivenöl >> jetzt lesen
>> Heilkräfte der Natur – Teil 2: Knoblauch – ein natürliches Antibiotikum >> jetzt lesen

>> Heilkräfte der Natur – Teil 3: Kokosöl – ein tropisches Wundermittel >> jetzt lesen

 

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