Die Macht des Unterbewusstseins – Wie Du deine Ängste loswirst

 

Die Angst ist in der heutigen Zeit ein treuer Begleiter der Gesellschaft. Sie kehrt immer wieder und bei jeder Gelegenheit ein und kontrolliert die meisten unserer Entscheidungen. Wir haben Angst zu Versagen, Angst nicht gut genug zu sein, Angst vor Veränderungen aber auch Angst, dass alles so bleibt wie es ist. Angst keinen Partner zu finden und wenn wir einen gefunden haben, Angst diesen zu verlieren oder verletzt zu werden. Angst keine Kinder zu kriegen und wenn sie einmal da sind kommen erst die richtigen Ängste. Angst das Kind zu verlieren, Angst vielleicht doch die falschen Erziehungsmethoden zu wählen, Angst das Kind könnte vom Weg abkommen, aber auch Angst das Kind könnte zu gut selbst zurechtkommen und das Elternhaus früh verlassen. Wenn wir gesund sind haben wir Angst krank zu werden, wenn wir krank sind Angst, nicht wieder gesund zu werden. Wir haben Angst, nicht gut genug auszusehen und wenn wir schön sind haben wir Angst nicht ernst genommen zu werden. Angst vor finanziellen Schwierigkeiten und wenn der Erfolg und das Geld kommt, Angst dies wieder verlieren zu können oder ausgenutzt zu werden. Und schlussendlich haben wir das ganze Leben lang Angst zu sterben ohne zu merken, dass die uns ständig überkommenden Ängste es uns unmöglich machen zu leben. Die meisten Menschen leben nicht, sie existieren nur.

 

Blockiert durch unsere Ängste quälen wir uns durch den Alltag und richten unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf das Negative. Dies bestätigt uns in unserer Angst was zu einer noch stärkeren und festgefahrenen inneren Blockade führt. Sobald sich eine Angst tief in unserem Unterbewusstsein verankert hat, strahlen wir dies unbewusst aus und ziehen automatisch jene Umstände an, vor denen wir uns fürchten. Früher oder später wird das sogenannte Gesetz der Resonanz in Kraft treten. Dieses Gesetz besagt, dass wir all das anziehen, worauf wir uns konzentrieren. Egal ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. Und genau hier liegt die Schattenseite des Unterbewusstseins.

 

Um dies verständlich und nachvollziehbar noch detaillierter erläutern zu können, mache ich hier eine kurze Reise zu der faszinierenden Welt unseres Unbewussten. 95% unserer Entscheidungen werden durch unser Unterbewusstsein getroffen. Wir denken immer, dass wir alles sehr kontrolliert und bewusst wahrnehmen und unsere Entscheidungen aufgrund dieser bewusst wahrgenommenen Tatsachen und Sinneseindrücke fällen. Dies ist ein fataler Irrtum. Das Bewusstsein des Menschen erstreckt sich lediglich über 5-10%.  Wie bei einem Eisberg, sind die restlichen 90-95% nicht ersichtlich, nicht offensichtlich, nicht erkennbar, nicht fassbar. Die meisten unserer Gedanken, Handlungen und Meinungen werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert und wir haben keine Macht darüber. Einerseits kann die Tatsache, dass wir 90-95% unseres Seins nicht kontrolliert beeinflussen können sehr beängstigend sein, andererseits ist es eine riesen Chance unser Leben um ein Vielfaches zu vereinfachen, zu verschönern und zu erfüllen. Was man in erster Linie dazu braucht, ist ein Verständnis über die Funktion des Unterbewusstseins und über Methoden, dieses zu unseren Gunsten zu programmieren, so dass es für uns und nicht gegen uns arbeitet. Man muss sich das Unterbewusstsein wie eine Festplatte vorstellen. Wenn wir auf die Welt kommen, ist diese Festplatte leer, hat aber eine enorme Speicherkapazität. Alles was wir hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen und erleben wird auf dieser Festplatte gespeichert. Jedes Wort, jeder Blick, jede Berührung, egal ob bewusst oder unbewusst wahrgenommen, wird registriert und abgespeichert und prägt unsere Wahrnehmung, unsere Glaubenssätze und somit unsere Persönlichkeit. Das Unterbewusstsein ist dabei nicht in der Lage, diese Informationen zu bewerten. Es wird also nicht zwischen guten und schlechten, hilfreichen oder weniger hilfreichen, förderlichen oder blockierenden Informationen unterschieden und allenfalls nur die für uns hilfreichen abgespeichert. Es werden ausnahmslos alle Sinneseindrücke mit der gleichen Gewichtung in den Regalen des Unterbewusstseins verstaut. Wenn wir danach eine Situation erneut erleben, die wir bereits in unserer Vergangenheit durchlebt haben, greifen wir auf die Regale im Unterbewusstsein zurück und überprüfen, ob wir eine passende Lösung finden. Eine dieser Funktionen besteht zum Beispiel darin, dass wir als Kinder gelernt haben, dass Essen satt macht. Wenn wir also Hunger verspüren, wissen wir automatisch, ohne zu überlegen, dass wir etwas Essen müssen, um dieses Hungergefühl zu stillen. All unsere sogenannten Automatismen, alles was wir Lernen und jede Erfahrung die wir machen hilft uns somit, zukünftige Situationen besser und schneller einzuschätzen und zu meistern - oftmals ohne dabei etwas überlegen zu müssen.

 

Stell Dir vor, wir müssten all diese für uns selbstverständlichen Prozesse jederzeit bewusst kontrollieren und erzeugen und könnten sie nicht einfach aus unserer Datenbank abrufen. Müssten wir uns bei jedem Atemzug darauf konzentrieren zu atmen, würden wir keine 100 oder 50 Jahre leben, sondern höchstens einpaar Stunden. Aus dieser Sicht ist das Unterbewusstsein unser grösster Helfer, unser bester Freund und unser treuster Begleiter und gar nicht mehr so beängstigend. Nun ist es jedoch so, dass wie bei einem Computer nur die Programme abgerufen werden können, die auch zu irgendeinem Zeitpunkt auf der Festplatte gespeichert wurden. Wenn wir kein Fotobearbeitungsprogramm auf dem Computer installiert haben, können wir auf den Fotos keine Fehler wegretuschieren, egal wie sehr wir uns dies wünschen, ohne Programm geht das nicht.

 

Genau so verhält es sich auch mit unserem Unterbewusstsein. Wenn wir zum Beispiel von unseren Schulkameraden, unserer Familie, unserem Partner immer wieder zu hören kriegen, dass wir etwas nicht schaffen können, nicht gut genug, klug genug, stark genug sind, werden wir uns wahrscheinlich weniger zutrauen und weniger wagen als wir in der Lage wären. Noch wichtiger ist das Bild, welches wir selbst über uns haben und somit unsere Einstellung zu uns selbst. Wenn wir uns selbst nicht lieben, nicht akzeptieren und wertschätzen, wie können wir dann von anderen erwarten, dass sie uns lieben, akzeptieren und wertschätzen. Alles was wir denken, strahlen wir mit unserer Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimme und Ausstrahlung aus und das ist durch kein rhetorisches Training wegzukaschieren. Da diese Ausstrahlung zum grössten Teil von unserem Unterbewusstsein geprägt und gesteuert wird, ist es extrem entscheidend, was wir und unser Umfeld auf unserer Datenbank speichern, denn dies kann ja nicht gefiltert oder aussortiert werden. Das Unterbewusstsein hat die Tendenz, alles was hereingegeben wird, auch wieder herauszugeben und zu verwirklichen. Wenn wir uns also immer wieder sagen „ich schaff es nicht, es ist zu schwer, ich bin nicht gut genug...“ dann werden wir es auch nicht schaffen. Jeder Profisportler weiss, wie fundamental wichtig und mächtig diese sogenannte Autosuggestion ist. Die mentale Verfassung und Stärke eines Sportlers entscheidet massgebend über seinen Erfolg oder Misserfolg, sogar viel mehr als Talent, Übung und Wille.

 

Kommen wir nun zurück auf das Thema Angst. Wenn wir bei einer bevorstehenden Situation unsere Gedanken immer auf den schlimmstmöglichen Ausgang lenken, wird dieser mit höchster Wahrscheinlichkeit auch Realität. Einerseits strahlen wir unsere Ängste aus und ziehen dadurch genau jene Situationen an, die zu diesen Ängsten passen und andererseits wird unsere Aufmerksamkeit genau die Dinge erfassen, die unsere Ängste bestätigen. Wenn wir zum Beispiel Angst haben überfallen zu werden, werden wir einerseits unseren Geldbeutel oder unsere Tasche festklammern, was vermuten lässt, dass da etwas zu holen ist. Die Angst steht uns zudem ins Gesicht geschrieben, woran potenzielle Diebe unsere Unsicherheit und demzufolge Schwäche wahrnehmen, was uns als Opfer attraktiver macht und andererseits werden wir unsere Blicke den Leuten zuwenden, die kriminell oder angsteinflössend aussehen, was dazu führt, dass auch sie auf uns aufmerksam werden. Wenn wir dann wirklich überfallen werden, obwohl wir dies unbewusst selbst herbeigeführt haben, fühlen wir uns in unseren Ängsten bestätigt und werden beim nächsten Mal noch ängstlicher sein. So verfestigen sich unsere Ängste in unserem Unterbewusstsein und verfolgen uns auf Schritt und Tritt. Wir alle wissen, wie unangenehm es sich lebt, wenn man von Ängsten geplagt wird. Sie sind beklemmend und blockieren uns. Und doch schaffen wir es oftmals nicht, uns davon zu befreien.

 

Aber woher stammen unsere Ängste eigentlich und wieso ist es so schwer, sie einfach abzulegen? Dahinter steckt eine evolutionstechnische Erklärung. Gehen wir einmal einpaar Jahre zurück in ein anderes Zeitalter – die Steinzeit. An einem sonnigen Tag im Frühjahr entscheiden sich unsere Vorfahren, die Gegend etwas zu erforschen und neue Gebiete kennenzulernen. Plötzlich kommt ihnen ein Säbelzahntiger entgegen.

 

Voller Angst und Panik ergreifen alle Flucht und verstecken sich auf einem Baum. Nur einer bleibt stehen, voller Selbstbewusstsein und ohne jegliche Angst tritt er dem Säbelzahntiger entgegen und zeigt ihm, wer der Boss ist. Von wem stammen wir wohl alle ab? Und genau darum geht es, die Angst ist überaus berechtigt und hat unser Überleben gesichert. Nun sind wir aber in einer neuen Zeit und uns laufen keine Säbelzahntiger mehr über den Weg. Klar gibt es heute immer noch sehr viele Gefahren und vor allem Gefahren mit weitaus verheerenderen Auswirkungen als früher, aber Mal ehrlich, wie viele unserer Ängste sind berechtigt und vor allem wie viele davon haben wir noch im Zusammenhang mit unserem Überleben? Was geschieht zum Beispiel, wenn wir uns vor anderen blamieren? Nichts! Die Leute lachen vielleicht über uns – übrigens auch ein gutes Mittel um nicht vergessen zu gehen und aus der Masse herauszustechen – aber mehr geschieht nicht. Jeder kann sich in diese Situation einfühlen und lacht nur deshalb, weil er froh ist, dass es dieses Mal nicht ihm passiert ist. Klar gibt es berechtigte Ängste. Man muss aber darauf achten, dass die Sorgen nicht die Freuden übertreffen, sonst wird es unmöglich, das Leben zu geniessen.

 

Weiter ist es wichtig zu begreifen, dass der Mensch kein Freund der Veränderung ist. Auch dies kann durch die Konzeption unseres Gehirns erklärt werden, welches nicht mit der heutigen Entwicklungsgeschwindigkeit mitgehen kann. Das Gehirn ist noch fast, bis auf wenige Unterschiede im Frontallappen, gleich konzipiert wie in der Steinzeit. Und in dieser Zeit ging eine Veränderung immer mit der Gefahr des Sterbens einher. Wenn unsere Vorfahren zum Beispiel eine neue Sorte Beeren entdeckten, wussten sie nicht, ob diese giftig sind oder nicht. Obwohl es sein konnte, dass die Beeren besser sind als alles was sie je gegessen hatten, blieben sie im Normalfall beim alt bekannten. Sie konnten sich sicher sein, dass die Beeren, die sie kennen, sie nicht umbringen werden. So verfestigte sich ein Muster in unserem Gehirn, dass eine Veränderung immer mit einer Gefahr einhergeht. Beim Altbekannten zu bleiben scheint insofern sicher, weil man es ja bereits mehrere Male überlebt hat und somit bleiben wir in unserer sogenannten Komfortzone. Dass ist der Bereich, indem wir uns sicher fühlen. Das Problem ist nur, dass unsere Ziele und damit verbunden das gedeihen und wachsen unserer Persönlichkeit nur ausserhalb unserer Komfortzone zu erreichen sind. Wir müssen alte Pfade verlassen und neue beschreiten, um etwas Neues erschaffen zu können und unser Potenzial zu entfalten. Wenn wir immer nur machen, was wir bis anhin gemacht haben, werden wir auch immer nur erhalten, was wir bis heute erhalten haben und immer sein, wer wir heute sind. Diesen Teufelskreis können wir nur durchbrechen, wenn wir lernen unser Unterbewusstsein umzuprogrammieren und mit Ängsten umzugehen. Nur, wenn wir es schaffen, Ängste zu kontrollieren und als Antrieb, statt als Blockade einzusetzen, sind wir in der Lage unser Potenzial zu entfalten.

 

Um Ängste loszuwerden und etwas im Leben zu verändern, müssen alte Verhaltensmuster und Programme abgelegt und mit neuen ersetzt werden. Dazu müssen wir unser Gehirn zwingen, andere Denkmuster zu benützen. Dadurch werden neue neuronale Verbindungen, sogenannte Synapsen, zwischen den einzelnen Neuronen gebildet und ermöglichen uns in Zukunft, auf eine andere, hilfreichere Art zu Denken und somit auch zu fühlen. Positives Denken und Autosuggestion sind zwar viel erwähnte Wege, das Unterbewusstsein zu beeinflussen, jedoch reicht dies allein nicht aus, um wirkliche Veränderungen herbeizuführen. Wahrnehmung, Verhalten, Physiologie und Emotionen müssen miteinander verknüpft werden, um Veränderungen zu ermöglichen. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Techniken, um dies zu erreichen. Jemand, der in einem Verhaltensmuster gefangen ist, muss einen Prozess durchlaufen, bevor er sich eine neue Gewohnheit aneignen kann. Dies erfordert nicht nur einen starken Willen, sondern insbesondere das Erkennen und Lösen von Blockaden, weshalb es sinnvoll ist, einen Coach in diesem Prozess herbeizuziehen. Dieser sollte viel Erfahrung und Wissen in den entsprechenden Bereichen mitbringen und die Gabe haben, den Coachingteilnehmer mit seinem Potenzial in Verbindung zu bringen.

 

Die Coachings von Birol Isik sind genau darauf ausgelegt, das Potenzial des Coachingteilnehmers individuell zu fördern. Durch seine langjährige Erfahrung, sein vertieftes aber auch breites Wissen und seine einzigartige Art und Weise zu coachen, gelingt es seinen Coachingteilnehmern Ängste und Blockaden loszuwerden, Selbstvertrauen aufzubauen und selbsbewusster, motivierter und energetischer zu leben.

 

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