Heilkräfte der Natur – Teil 2: Knoblauch – ein natürliches Antibiotikum

January 14, 2018

 

 

 

Die Wunderknolle Knoblauch wird seit 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze geschätzt und eingesetzt. Bereits im Mittelalter wurde die Pflanze gegen Pest und Skorbut und als natürliches Antibiotikum eingesetzt. Zu Recht, denn die wertvollen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe wirken bewiesenermassen keimtötend gegen pathogene Mikroorganismen und Parasiten wie Bakterien, Viren, Pilze, Amöben und Würmer. Ob Erkältung, Grippe, Infekte oder Parasitenbefall, Knoblauch hat ein beinahe unerschöpfliches Heilungspotenzial und sollte in jeder Küche einen festen Platz einnehmen. Sie gehört zu den ballaststoffreichsten Gemüsen und stärkt somit unser gesamtes Verdauungs- und Immunsystem.

 

Neuste Studien haben sogar ergeben, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe des Knoblauchs Tumorzellen aktiv angreifen und das Krebswachstum eindämmen oder sogar stoppen.

Insbesondere eignet sich die Wunderknolle aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf unseren Darm auch prophylaktisch zur Stärkung unserer Gesundheit. Bereits im 16. Jahrhundert wusste der schweizerisch-österreichische Arzt Paracelsus „Der Tod sitzt im Darm“. Wenn man bedenkt, dass Milliarden kleinster Mikroorganismen in unserem Darm für unsere Verdauung und für unser Immunsystem zuständig sind, wird schnell klar, dass jede Stärkung des Darms und der Darmflora automatisch für eine bessere Verdauung, dadurch eine bessere Nährstoffaufnahme und somit zu einer Verbesserung sämtlicher biochemischer Reaktionen in unserem Körper führt. Knoblauch desinfiziert den Darm, fördert eine gesunde Darmflora und leistet damit einen enormen Beitrag zur Stärkung und Aufrechterhaltung unserer Immunabwehr.

 

Genauso wichtig wie ein gesunder Darm und ein funktionierendes Verdauungssystem ist die Gesundheit unseres Blutes. Nur wenn unser Blut gesund, der Blutdruck stabil und die Blutgefässe stark sind, können die aus den Nahrungsmitteln gewonnenen Nährstoffe auch im Organismus transportiert, aufgenommen und verwertet werden. Auch hier bietet Knoblauch eine tatkräftige Unterstützung, insbesondere durch die enthaltenen Schwefelverbindungen Alliin, Allicin, Ajoen und durch die enthaltenen Saponine. Diese verbessern nicht nur die Fliessfähigkeit des Blutes und fördern die Auflösung von Blutgerinnseln, sondern besitzen auch eine hemmende Wirkung auf die Ablagerung von Blutplättchen. Somit wird das Risiko von durch Thrombosen oder Gefässablagerungen verursachten Schlaganfällen und Herzinfarkten stark gesenkt. Zudem werden dadurch die Blutfette (Cholesterin) reguliert und die Spannkraft der Blutgefässe erhöht. Da unser Blut nicht nur für den Transport von Nährstoffen, sondern auch für den Sauerstofftransport zuständig ist, werden neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer und Demenz durch den regelmässigen Verzehr von Knoblauch vorgebeugt.

 

Als wäre dies nicht genug unterstützen die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe die Leber bei der Entgiftung und festigen deren Zellwände. Insbesondere haben sich dabei positive Auswirkungen auf die Ausleitung von Schwermetallen wie z.B. Quecksilber und Kadmium gezeigt, was in der heutigen Zeit durch die mit Schwermetallen belasteten Lebensmittel, sowie Wasser und sogar Luft wichtiger ist denn je.

 

Um das Ganze noch abzurunden wirkt der Knoblauch zudem als natürliches Aphrodisiakum und durch seine antioxidative Wirkung und die Bekämpfung von freien Radikalen als Anti-Aging-Mittel.

 

Ein perfekter täglicher Begleiter für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden – wäre da nicht dieser unverkennbare Geruch. Bei einer ganzen Zehe kaum bemerkbar, entfaltet sich durch das Zerkleinern der Knoblauchzehe das Enzym Alliinase, welches die Schwefelverbindung Alliin zu Allicin umwandelt und für den starken Geruch verantwortlich ist. Um trotzdem noch gesellschaftsfähig zu bleiben schaffen hier Ingwer, Petersilie und Zitrone eine kleine Abhilfe, da diese die gruchsbildende Wirkung des Knoblauchs abpuffern sollen. Da sich der Geruch jedoch auch durch die Poren entfaltet, werden auch diese Hilfsmittel den Verzehr von Knoblauch nicht komplett verschleiern können.

 

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass wie bei allem auch beim Knoblauch folgende Weisheit gilt: „Die Dosis macht das Gift“. Das bedeutet, dass auch bei einem natürlichen Heilmittel der Natur nicht übertrieben werden sollte. Mehr ist nicht immer mehr: beim Verzehr sehr grosser Mengen von Knoblauch kann es nämlich zu Magen- und Darmvertimmungen kommen. Vorsicht ist auch geboten bei Menschen, welche bereits blutverdünnende Medikamente zu sich nehmen oder Menschen mit niedrigem Blutdruck. Auch bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren sollte Knoblauch nicht in zu hohen Mengen verzehrt werden. Obwohl Knoblauch bei Erkältungen und Grippe effizient eingesetzt werden kann, ist bei Fieber Vorsicht geboten, da Knoblauch eine stark wärmende Wirkung im Körper hat und daher bei Fieber diesbezüglich eher kontraproduktiv wäre.

 

Nachfolgend eine kurze Übersicht über die die wichtigsten Punkte:

 

Übersicht Wirkung:

 

  • Immunstärkend

  • Keimtötend – gegen pathogene Mikroorganismen und Parasiten (Bakterien, Viren, Pilze, Amöben, Würmer)

  • Antibakterell

  • Antiviral

  • Antifungal

  • entzündungshemmend

  • Antioxidativ

  • entgiftend

  • blutverdünnend

  • krebshemmend (Verringerung der Reaktivität krebserregender Substanzen, Störung des Krebswachstums und Einleitung des Zelltods)

  • aphrodisierend

 

Übersicht Einsatzgebiete:

 

  • Stärkung der Immunabwehr und des gesamten Gesundheitszustandes

  • Krebs (insb. Dickdarm-, Magen-, Speiseröhren-, Lungen- und Brustkrebs)

  • Als natürliches Antibiotikum bei Erkältung, Grippe, Infekten oder Parasitenbefall (Bakterien, Viren, Pilze, Amöben und Würmer)

  • Verdauungsstörungen

  • Darmkrankheiten (Blähungen, Krämpfe, Parasiten, Krebs usw.)

  • Diabetes

  • Schwermetallvergiftung (z.B. Quecksilber, Kadmium)

  • Atemwegserkrankungen (z.B. Bronchitis oder Asthma)

  • Hoher Blutdruck

  • Dickes Blut

  • Gefässablagerungen/Arteriosklerose

  • Herz-Kreislauf-Beschwerden

  • Rheuma

  • Blutgerinnsel/Thrombosen

  • Schlechte Blutfettwerte

  • neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz

  • grauer und grüner Star

  • Allgemeine Schwächezustände

  • Falten

  • Hauterkrankungen

  • Schwache Libido

  • Hühneraugen/Warzen

 

Übersicht Inhaltsstoffe:

 

  • Vitamine (Vitamin A, Vitamin B-Komplex, Vitamin C, Vitamin E)

  • Enzyme (Lysozym

  • Mineralstoffe (Kalzium, Eisen, Phosphor, Kalium, Magnesium, Kupfer, Molybdän, Selen, Jod, Germanium)

  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Ballaststoffe, Saponine, Scordinne, Garlicin, Allistatin, Flavonoide u.v.m.)

  • Schwefelverbindungen (Alliin, Allicin, Ajoen)

  • Ätherische Öle

  • Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine & Fette)

  • Glyzide

 

Übersicht Anwendung:

 

  • Roh wirkungsvoller als gekocht (1 Zehe täglich)

  • Achtung: bei Fieber, niedrigem Blutdruck oder bei der Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten, sowie bei einer Störung der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren ist Knoblauch evt. weniger geeignet

  • Knoblauchgeruch eindämmen durch: Ingwer, Petersilie, Zitrone

  • Nach öffnen einer Knolle innert 10 Tagen verwenden, damit die Zehen nicht austrocknen

  • Äusserlich anwendbar bei Hühneraugen, Warzen, Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Hautflechten, Insektenbisse, Ohrentzündungen

 

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Siehe auch: Heilkräfte der Natur – Teil 1: Schönheit und Vitalität durch Olivenöl >> jetzt lesen

 

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